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Geld anlegen: Anlagetipps für sichere Geldanlagen

von Gossipcheck Redaktion
Geld anlegen: Anlagetipps für sichere Geldanlagen - auch nachhaltig

Geld anlegen: Anlagetipps für sichere Geldanlagen

Die früher als sicher geltenden Geldanlagen, wie zum Beispiel das Sparbuch oder das Tages- und Festgeldkonto, haben inzwischen deutlich an Reiz verloren. Dank der Niedrigzinspolitik erhält man hier keine Zinsen mehr und muss im schlimmsten Fall sogar noch obendrauf zahlen. Da stellt sich dann die Frage, wie man denn heutzutage sein Geld überhaupt noch gewinnbringend anlegen kann.

Doch so schwierig, wie das im ersten Moment auch erscheinen mag, so ist es letztlich gar nicht. Der Weg führt heute für Anleger, die ihr Geld gewinnbringend anlegen wollen, zur Börse. Türkische Aktien bieten hier eine der vielen Möglichkeiten, um sein Geld gut anzulegen.

 

Wertpapiere und Aktien

Wer eine Aktie kauft, erwirbt einen Anteil an dem dazugehörigen Unternehmen. Steigt der Wert des Unternehmens bzw. erzielt es Gewinne, so steigt in der Regel auch der Wert der Aktie. Außerdem kommt noch hinzu, dass die Aktionäre am Ende des Jahres bei vielen Unternehmen eine Dividende ausgezahlt bekommen. Versprechen, dass der Unternehmenswert auch wirklich steigt, kann natürlich niemand.

Im schlimmsten Fall kann der Wert eine Aktie auch sinken, wenn sich die Finanzlage eines Unternehmens verschlechtert. Aus diesem Grund ist es im Aktienhandel immer wichtig, die Aktien breit zu streuen. Sollte der Wert eines Unternehmens sinken, so können die Kursgewinne andere Unternehmen diesen Verlust wieder kompensieren.

Ein sehr wichtiger Grundsatz, den alle namhaften Investoren immer wieder publizieren, lautet: „Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.“ Hier geht es darum, dass man nur Aktien kaufte sollte, bei denen man das Unternehmen auch wirklich versteht und deren Geschäftsmodell nachvollziehen kann.

 

Anleihen und Pfandbriefe

Anleihen werden ausgegeben, wenn sich entweder ein Unternehmen oder ein Staat Geld leiht. Aus diesem Grund werden sie auch teilweise als Staatsanleihen bezeichnet. Sie gelten als sehr sichere Geldanlagen. Hier werden nicht so hohe Zinsen erwirtschaftet. Aber auch hier gilt: Je höher die Rendite, desto höher auch das Risiko.

Natürlich wäre es theoretisch sogar möglich, dass auch ein Staat pleite geht, allerdings handelt es sich hier wohl eher um eine hypothetische Annahme. Der Pfandbrief wiederum ist eine Sonderform der Anleihe. Diese Schuldverschreibungen werden von einer Pfandbriefbank herausgegeben und sind oftmals besser verzinst.

Derivate und Zertifikate

Diese Form der Geldanlage ist vor allem für Profis besonders reizvoll, da es sich um eine recht spekulative Geldanlage handelt. Hier geht es darum, die zukünftige Entwicklung von Aktien, Rohstoffen oder Devisen einschätzen zu können. Damit zählt diese Form der Geldanlage zu einer, bei der man sich wirklich gut auskennen sollte. Gerade mit Derivaten können oftmals schnell hohe Gewinne realisiert werden. Doch gleichzeitig steigt damit auch das Verlustrisiko. Bei den Zertifikaten handelt es sich um eine komplexe Form der Derivate.

 

Die „grüne“ Anlageform – Green Bonds

Bei dieser Anlage wird das Geld wird in einem besonders nachhaltigen und klimafreundlichen Projekt angelegt. Hierbei könnte es sich beispielsweise um den Bau einer Windkraftanlage handeln.

Derzeit ist allerdings noch nicht geregelt, ab wann es sich um ein besonders klimafreundliches Projekt handelt. Aktuell existiert nur ein ungefährer Standard. Die Unternehmen halten sich freiwillig daran.

 

Fonds und ETFs

Fonds setzen sich aus vielen einzelnen Aktien zusammen und werden, genau wie die Aktien, an der Börse gehandelt. Aufgrund der Vielfältigkeit der Fonds und der unterschiedlich darin enthalten Aktien ist das Verlustrisiko hier deutlich minimiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass sämtliche in dem Fonds erhaltenen Aktien bzw. die dahinterstehenden Unternehmen gleichzeitig einen Verlust erwirtschaften, geht wohl eher gegen null. Hier werden die verschiedenen Anlagen von einem Fondsmanager organisiert und geführt.

Eine Sonderform bildet der Indexfond. Genannt werden diese auch ETFs (Exchange Traded Funds). Die ETFs bilden die Entwicklung von Börsenindizes nach. Dazu zählt zum Beispiel der Dax oder der Nikkei. Die ETFs verursachen keine Kosten für die Verwaltung des Fonds, denn sie sind von einem Manager gesteuert. Hier ist möglich, bereits mit einem Kapital von nur 100 Euro ein Investment zu tätigen.

 

Immobilien – das Betongold

Hier kann man sich entscheiden, ob man Immobilien als Renditeobjekte nutzen möchte, oder ob man das Geld als Investor anlegen möchte.

Grundsätzlich gibt es hier die Möglichkeit das Geld in Gebäude, Bauprojekte oder in Immobilienfonds zu investieren. Weil sich der Wert von Gebäuden kaum verändert, bietet diese Anlageform eine recht hohe Sicherheit. Doch es ist natürlich auch eine Tatsache, dass diese Art der Investition mit einer hohen finanziellen Belastung einhergeht.

Das Crowdinvesting stellt eine weitere Option dar, sein Geld gewinnbringend anzulegen. Auf speziellen Plattformen suchen Unternehmen Kapitalgeber. Dieses Investmentform ist aber sowohl mit einem Mindest- als auch mit einer Höchstgrenze belegt. Die untere Grenze liegt hier häufig bei 500 Euro, die Höchstgrenze liegt bei 10.000 Euro. In einem überschaubaren Zeitraum, der sich zwischen mehreren Monaten oder wenigen Jahren bewegt, bekommt der Anleger sein Geld mit bis zu 6 % Zinsen zurückbezahlt. Das Crowdinvesting bietet eine hohe Flexibilität und ist auch sehr kurzfristig möglich.

Wenn man sich für einen Immobilienkauf interessiert, so spielt hier die Lage oftmals eine wichtige Rolle. Auch wenn die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren stetig gestiegen sind, so hängt die Rendite dennoch stark von den regionalen Bedingungen ab.

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